made in …

Die Kultur- und Kreativlandschaft Nürnberg Fürth Erlangen Schwabach – Festival 1. bis 17. April 201

Die Kreativen

Christine Albert, Diplom-Designerin, MA RCA, ist Professorin an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg im Bereich Raum- und Eventdesign. Unter ihrer Anleitung entstand im Rahmen des freiwilligen Engagements einer Projektgruppe in diesem Bereich die Ausstellungskonzeption zu everyday design. Die Studenten Julia Sehr, Pitt Kunath und Marcus Eckerlein entwickelten unter ihrer Betreuung die kleine Werkschau von der Idee bis zur Umsetzung. Inhaltlich vom Festivalthema inspiriert, interpretiert die Ausstellung dieses auf zwei Ebenen. Einerseits wird die Relevanz der Designs aus den unterschiedlichen Fachrichtungen für den Alltag betont: Ausgewählte Arbeiten werden in ein stilisiertes Alltagsumfeld integriert. Andererseits wird über Steckbriefe und kurze Videotagebücher Einblick in den Alltag der Studenten gegeben. Werbeclips, Podcast, klassische und computergenerierte Fotografie, Illustration, Verpackungen, Poster und Bücher sind Teil der Alltagskultur und werden täglich von den Designern gestaltet.

Michael Ammann, *1967 in Weiden, lebt und arbeitet in Fürth/Mfr. Er studierte 1998 Klangkunst an der Fachhochschule für Kunst und Design Hannover und von 1999 bis 2004 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg „Kunst und öffentlicher Raum“. Seit 2002 ist er dort Meisterschüler bei Prof. Ottmar Hörl. Er arbeitet als Klangkünstler, Komponist, Improvisateur und Phonetiker und forscht in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Multimedia und Signalverarbeitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Universität Delft und der Technischen Universität Berlin an Raumklang und Wellenfeldsynthese. Ammanns Arbeiten wurden u. a. auf der ARS Elektronica Linz (2003), der Blauen Nacht Nürnberg (2003/2006), der Leipziger Buchmesse (2004) und der Langen Nacht der Wissenschaften Berlin (2007) aufgeführt. Neben akustischen Produktionen arbeitet der Künstler als Performer mit eigenen improvisatorischen Konzepten und beschäftigt sich mit der Vertonung von Stummfilmen, wie z. B. der Neuvertonung des Films Metropolis (teilgeneriert für die Wellenfeldsynthese, 2006–2010). Er ist Mitglied im Kunstsalon Fürth e.V. und im MetropolMusik e.V. ( Nürnberg).

Jörg Amonat lebt und arbeitet in Berlin. Nach dem Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg studierte er dort „Kunst und öffentlicher Raum“ als Meisterschüler von Johannes Peter Hölzinger. Er wurde mit unterschiedlichen Preisen ausgezeichnet wie beispielsweise dem Microsoft-Kunstpreis. Amonat war im Jahr 2000 Mitbegründer des buero für integrative kunst in Berlin, das 2001 ein einjähriges Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst für das Projekt parkTV erhielt. Er realisierte in wechselnden Projektgruppen Arbeiten im öffentlichen Raum, u. a. in Melbourne (Utopic Procedures, 2001), Lissabon (life policies, 2002), Wien (Permanent produktiv, 2004), Leipzig (mitArbeit, 2007) und Berlin (Die Sprache des Geldes, 2009).

Oliver Boberg, *1965 in Herten, lebt und arbeitet in Fürth/Mfr. Er studierte von 1986 bis 1993 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 1999 verbrachte er mit einem Stipendium des Bayerischen Staates sechs Monate in Paris an der Cité internationale des Arts. 1989 wurde er mit dem Publikumspreis der Stadt Lauf ausgezeichnet, 1997 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler für Fotografie, 2003 den Förderpreis des Förderkreises Bildende Kunst in Nürnberg e.V. und 2005 den Förderpreis der Stadt Nürnberg. 2009 wurde er mit dem Fürther Kulturpreis geehrt. In seinen Arbeiten, die u. a. in Toronto, in der Schweiz, in China und San Francisco gezeigt wurden, beschäftigt sich Boberg mit den Unorten in unserer direkten, urbanen Umgebung. Bobergs Arbeiten sind in bedeutenden internationalen Sammlungen vertreten, beispielsweise im Guggenheim Museum, New York, im Museum of Modern Art, New York, und im San Francisco Museum of Modern Art.

Lucia Dellefant hat Kunsterziehung studiert. Nach Aufenthalten in New York und einem Stipendium am Cité des Arts in Paris arbeitet sie nun als freischaffende Künstlerin in München. Ihr Werk umfasst Arbeiten im öffentlichen Raum, Installationen und Malerei. Seit 2007 ist sie Genossin der KunstWohnWerke eG. Über 35 Künstlerinnen und Künstler schaffen sich mit der Genossenschaft einen nachhaltigen und langfristigen Raum zum Leben und Arbeiten. In einer ehemaligen Kleiderfabrik im Münchner Stadtteil Berg am Laim entstehen nicht nur Arbeitsräume, sondern auch Gastateliers, Übernachtungsmöglichkeiten und ein Projektraum.

Eva Engelhardt, *1962 in Schwabach, studierte von 1983 bis 1985 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und ist seit 1985 freischaffend in den Bereichen Wortkunst, Malerei und Installation im eigenen Atelier in Schwabach tätig.

Christoph Fahle ist Mitbegründer und Geschäftsführer des Berliner Coworking Spaces betahaus. Er hat Medienwissenschaften, Politische Kommunikation und BWL studiert. Aktuell probiert er mit seinen 5 Mitgründern das Konzept betahaus in anderen Städten und Ländern zu etablieren.

Leo Gmelch lebt und arbeitet in Passau. Er arbeitete u. a. als musikalischer Produktionsleiter und Instrumentalist am Bayerischen Staatsschauspiel, an den Münchner Kammerspielen, dem Münchner Volkstheater und der Schauburg (München). Er ist Mitglied der Bigbands von Al Porcino, Harald Rüschenbaum, des Sunday Night Orchestras und bei Gunther Klatts Elephanttrombones. Tourneen und CD-Produktionen unternahm er u. a. mit Konstantin Wecker, Udo Lindenberg und Hans Söllner. Vielfach tritt er auf Jazzfestivals in Erscheinung, so z. B. in Berlin, Leverkusen, Quebec, Glasgow, Burghausen und Wiesen. Gmelch ist Mitbegründer des Art Ensemble of Passau und der experimentellen Freestyle-Reihe GmElch-Test.

Eva Göttlein lebt und arbeitet als Event-Managerin in Fürth. Sie leitet die Projektagentur Göttlein, mit der sie seit vielen Jahren internationale Kulturveranstaltungen organisiert und Gesundheitsprojekte realisiert.

Birgit Maria Götz, *1968 in Fürth/Mfr., arbeitet als Malerin, Grafikerin und Kunst-Dozentin in Nürnberg und Fürth/Mfr. Sie studierte von 1990 bis 1995 Kommunikationsdesign an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, anschließend Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2003 erhielt Götz den Dannerpreis, 2010 das Stipendium des Bayerischen Kultusministeriums zur Förderung von Frauen in Forschung und Lehre. Sie nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teil. In ihrer Plenair-Malerei beschäftigt sie sich mit Orten im Großraum Fürth.

Christian Höhn, *1968 in Bayreuth, lebt und arbeitet in Nürnberg. Nach dem Sport- und Wirtschaftsstudium folgte eine mehrjährige Assistenz; seit 1993 ist er als freier Fotodesigner tätig. In seinen Arbeiten beschäftigt sich Höhn mit Menschen, urbanen Räumen und Architektur. Er realisierte zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Seine Serie Megacities wurde international gezeigt, zuletzt in Frankfurt und Zürich und der Ukraine. Neben freien Arbeiten und Projekten im Bereich der Kunstfotografie realisiert Höhn auch Auftragsarbeiten. Er ist Mitglied im BFF (Bund freier Fotodesigner) und der DGPh (Deutsche Gesellschaft für Photographie). Seit 2010 hat er einen Lehrauftrag an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg.
Die Ausstellung made in … Nürndorf! Ein fotografischer Streifzug durch die Kultur- und Kreativszene Nürnbergs unter der Leitung von Christian Höhn zeigt Arbeiten von Andreas Mayr, Andrea Schindler, Andrzej Sigmund, Anne-Sophie Hußler, Daniel Trenkle, Florian Einfalt, Jonas Schubert, Pilar Schacher, Roland Wittl, Stefan Bühl, Tabea Lösel und Thomas Brodowski.

Jochen Hunger, *1960, lebt und arbeitet in Erlangen. Hunger studierte von 1980 bis 1987 Architektur und Stadtplanung in Stuttgart und Paris und ist Dipl.-Ing. Architekt. Er ist u. a. Gründungsmitglied der Experimentierplattform Argonaut e.V. (junge Kunst). Seit 1997 arbeitet er selbstständig und fast ausschließlich als Ausstellungsgestalter. Seit 2005 ist sein Büro in der Gerberei 19 in Erlangen ansässig. Er arbeitete u. a. mit dem französischen Szenographen François Confino im südfranzösischen Lussan für AUDI, Škoda und das Natural History Museum of L.A. County und mit Hüttinger Exhibition Engineering (Schwaig bei Nürnberg) beim Glasgow Science Centre, im Palais de la découverte (Paris) und beim Centrum Nauki Kopernik (Warschau).

M. Ulrike Irrgang lebt und arbeitet in Fürth. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaften an der Universität Bonn. 1999 schloss Irrgang das Studium an der International School of Design Köln als Diplom-Designerin ab. Sie stellte in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen aus, u. a. im Museum für Fotokopie Mülheim a.d. Ruhr (Copy Art), im Landesmuseum Linz (Netz Europa), im Rahmen der Passagen Köln 1998 (Design bewegt sich) und im KunstRaum Weißenohe (Heimatmantel). Als interdisziplinäre Künstlerin gestaltet Irrgang seit 2004 verschiedene Kultur- und Kunst-Events sowie Ausstellungen im Raum Fürth. Seit 2005 beteiligt sie sich regelmäßig am Gastspiel, Fürth. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Rauminstallationen und zwischenmenschliche Interaktionen. Irrgang ist außerdem Initiatorin und Gründerin der Schule der Phantasie (Fürth) und Gründungsmitglied von ZentrifugeVerein für Kommunikation, Kunst und Kultur e.V. (Nürnberg). Ihr derzeitiges Hauptanliegen ist der Aufbau einer Künstlerherberge in Fürth.

Thomas K. Kopp lebt und arbeitet in Würzburg, Bayern. Er absolvierte nach seinem Studium in New York und Los Angeles eine Ausbildung in Bühnentanz und Tanzpädagogik an der Iwanson Schule in München. 1998 gründete er in Würzburg die thomas k. kopp & kompanie, außerdem leitet er dort die kultur & Tanzwerkstatt, eine von ihm ins Leben gerufene Schule für modernen Tanz. Seit 2005 betreibt er mit der Kuratorin Dr. Brigitte Weinzierl das einzige Theater für zeitgenössischen Tanz in Süddeutschland, den tanzSpeicher würzburg. Die Auseinandersetzung mit Themen und Inhalten ist Ausgangspunkt seiner Arbeit. Tanz ist für ihn immer ein Ort der Reflexion. Für das Projekt Mayim, Mayim des Stadttheaters Fürth – initiiert von Jutta Czurda – steuerte er neben Susanne Linke, Rami Be’er und Sasha Waltz ein Tanzsolo bei.

Anneliese Kraft, die nach Berufsausbildungen und -ausübungen seit 1984 eine intensive Auseinandersetzung mit Text, Malerei, Objekt und Installation führt, ist in allen vier Disziplinen künstlerisch tätig. Sie hat ein eigenes Atelier in Schwabach.

Lutz Krutein, *1960 in München, lebt und arbeitet als bildender Künstler in Fürth. Er absolvierte eine Ausbildung in Kulturpädagogik am Institut für Jugendarbeit Gauting. Seine Arbeitsfelder sind Kunst im öffentlichen Raum, Objekte, Fotografie, außerdem realisiert Krutein Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen. Seine Arbeiten wurden in Einzelausstellungen u. a. in München, Nürnberg, Bochum und Fürth gezeigt. Darüber hinaus war er an Ausstellungen u. a. in München, Nürnberg, Fürth, Kronach, Jena, Gorizia/Nova Gorica (Italien) und Krakau (Polen) beteiligt. Lutz Krutein ist Gründer und Ausstellungsleiter des KunstRaum Weißenohe e.V. und Gründer und Leiter der Schule der Phantasie in Fürth.

Isi Kunath lebt und arbeitet in Amsterdam. Kunath studierte von 1991 bis 1997 an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. 1995 unternahm sie eine sechsmonatige Studienreise nach Japan und verbrachte im Anschluss daran ein Jahr als DAAD-Stipendiatin an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam. Für ein Aufbaustudium „Kunst im öffentlichen Raum“ kehrte sie 1998 für ein Jahr an die Akademie zurück. Neben verschiedenen Ausstellungsprojekten in Deutschland und im Ausland konnte Isi Kunath auch zwei Ausstellungen mit dem Goethe-Institut in Amsterdam (M. Magdalena kissing a Cowboy, 2006) und Shanghai (FREMD GEHEN, 2007) realisieren. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, wie z. B. das Jahresstipendium für wissenschaftlichen-künstlerischen Nachwuchs vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Bayern (2002) sowie den Debütantenpreis der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (2001). Im Jahr 2009 und 2010 war sie Stipendiatin der Künstlerresidenz Villa Waldberta in München.

Nina Mangold, * in Schwabach, lebt in Nürnberg und arbeitet interregional als Innenarchitektin. Sie studierte Produktdesign an der Fachhochschule in Heiligendamm und Innenarchitektur an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Sie ist Mitglied der bayerischen Architektenkammer, Mitinhaberin der Sammlung Mangold und Albrecht und hat an vielfältigen Kunstprojekten teilgenommen.

Elisabeth Mayerhofer lebt als Kulturwissenschaftlerin und Kulturmanagerin in Wien. Sie ist im Vorstand der Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Cultural and Creative Industries, Kulturpolitik, Kunst- und Kulturarbeitsmärkte, Kunst im urbanen Raum. Seit 2011 unterrichtet sie Kulturpolitik im Studiengang Cultural Production der Universität Salzburg. Sie ist Mitglied des Advisory board von open space – Zentrum für Kunstprojekte (Wien) und der Redaktion von Kulturrisse – Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik.

Levent Özdil lebt in Fürth und arbeitet in der Region Nürnberg. Er studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und beschäftigte sich zeitgleich mit den Medien Theater und Film. Seitdem realisierte er einige Kurz- und Langfilme und verfasste zahlreiche Drehbücher und Theaterstücke. Von 2000 bis 2002 war Özdil Mitglied des Thuma Theaters (Erlangen), 2007 arbeitete er beim deutsch-französischen Kulturaustausch Passage & Co. Seit 2008 ist er Mitglied der freien Theatergruppe Art.ist Theater, 2010 gründete Özdil die absurd-dadaistische Filmperformancegruppe Moviemidgets, die mittlerweile eine eigene Anhängerschaft auf youtube hat. Neben seiner Tätigkeit im medienpädagogischen Bereich arbeitet er als Schauspieler, Autor und Regisseur.

Yogo Pausch, *1954, studierte von 1975 bis 1981 Musik am Nürnberger Konservatorium, Hauptfach Schlagzeug, mit einem Abschluss als Musiklehrer. Von 1984 bis 1988 war Pausch Schüler bei Pierre Favre und unterrichtete Schlagzeug an verschiedenen Musikschulen, Hochschulen und im Rahmen von Workshops. Bis in die 1980er-Jahre war er Mitglied verschiedenster Formationen. 1986 veröffentlichte Pausch sein erstes großes Schlagzeug-Soloprogramm Break Diggel auf LP. Seine Festivaltouren führten ihn nach Krakau, in die Schweiz, nach Russland und nach Neuseeland. Yogo Pausch arbeitet als Studio- und Live-Musiker für verschiedene Bühnenproduktionen und Bands. 2003 wurde er mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet.

Katarina Poetzsch-Meinhardt ist Schreinerin und Fachfrau für Projektmanagement. Sie ist freiberuflich als Trainerin in der Erwachsenenbildung tätig. Poetzsch-Meinhardt verknüpft ihre Erfahrungen als Initiatorin von kreativen Aktionen mit professionellem Projektmanagement.

Nadine Portillo lebt als Medienmanagerin und Projektentwicklerin in Bremen. Sie ist Mitglied im Beirat vom Klub Dialog e.V.

Linn Quante lebt als Kulturarbeiterin in München. Sie arbeitet in den Zwischenräumen von Kultur, Wirtschaft und Forschung. Ihr Interesse gilt der Entwicklung und Vermittlung von kulturpolitischen Fragestellungen in Aktion und Reflexion. Nach dem Studium der Kulturarbeit an der Fachhochschule in Potsdam machte sie ein einjähriges Trainee in der Development-Abteilung des Jüdischen Museums Berlin. Während ihres Volontariats in dem Modellprojekt Platform3 – Räume für zeitgenössische Kunst in München entwickelte und veranstaltete sie 2010 das Projekt kreativORTungen, das 2011 im Rahmen von made in … weitergeführt wird.

Martina Rudolph, *1965 in Lauf an der Pegnitz, lebt in Fürth und arbeitet deutschlandweit als Strukturistin und freischaffende Künstlerin. Ihr Arbeitsgebiet ist die Wand- und Bodengestaltung. Dabei bedient sie sich seit 1991 der Techniken Fresko, Enkaustik und venezianische Glättetechnik. Ihre Wand- und Bodengestaltungen sind u. a. in Nürnberg im Bulthauptstudio, bei Mobilia, im Defacto-Callcenter in der Morgenrothgalerie und in den Showrooms des Textilherstellers Sahco Hesslein zu sehen. Neben der handwerklichen Kunst beschäftigt sie sich mit dem freien Spiel transparenter Materialien. Ihre Lichtmalereien werden seit 1999 in ausgewählten Ausstellungen im Großraum Nürnberg gezeigt, u. a. 2010 im Wohn+Design-Forum Nürnberg.

Anna Lena Schiller lebt und arbeitet als selbstständige Informationsdesignerin in Berlin. Nach ihrem Diplom an der KaosPilot-Universität in Dänemark machte sie sich das Denken in Bildern zum Beruf. Sie hat sich auf visuelle Protokolle, Infografiken und Moderation spezialisiert. Für ihre Kunden, darunter sowohl große internationale Firmen als auch Start-Ups, Freiberufler und NGOs, übersetzt sie Worte, Diskussionen und Texte in leicht verständliche Bilder, um Kommunikation effizienter zu gestalten.

Norbert Schmidt lebt in Berlin und arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam. Er ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Vereins To Culture With Love und hat unter anderem den internationalen To Culture With Love. Management Workshop 2011 koordiniert. Sein Forschungsinteresse gilt analogen und digitalen Netzwerken und deren Einflüssen auf zwischenmenschliche Interaktionen in privaten wie geschäftlichen Kontexten sowie der zunehmend schwieriger zu ziehenden Grenze zwischen diesen beiden Lebensbereichen.

Anja Schoeller, *1969 in Ebermannstadt, lebt und arbeitet in Fürth/Mfr. Sie beendete 1997 das Kommunikationsdesign-Studium mit dem Diplom für Typographie und Illustration an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Bis 2007 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg Kunst und öffentlicher Raum bei Prof. Georg Winter. Sie arbeitet in Kollaboration mit LeoPART, Urban Research Institute, forschungsgruppe_f., Kunstkohlsuppe. Die Künstlerin erforscht und entwickelt partizipative, ortsspezifische und kooperative Raumgebilde, meist im urbanen Kontext. Seit 2005 arbeitet Schoeller mit Kerstin Polzin/Berlin als Künstlerduo zwischenbericht.

André Studt, *1970 in Neumünster (Schleswig-Holstein), lebt in Nürnberg. Er studierte von 1992 bis 1998 Theaterwissenschaft, Politologie, Neuere/Neueste Geschichte und Philosophie in Kiel und Erlangen und war u. a. tätig in der Altenpflege, Psychiatrie, Kulturadministration und Festivalorganisation. Er arbeitet als Theaterpädagoge, Dramaturg, Schauspieler und Regisseur. Seit 2003 ist er Dozent für angewandte Theater- und Medienwissenschaft / wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kreative Prozesse und Regie(-Theater), Projektarbeit und Performanz/ästhetische Kommunikation sowie angewandte Theater- und Medienwissenschaft. Studt ist Mitwirkender im interdisziplinären Erweiterungsstudiengang „Darstellendes Spiel in der Schule“.

Das Gelbe vom [ai] ist ein Projekt von Anne Herwanger, Anna Katharina Müller, Manfred Weiß, Evelyn Großmann, Theresa Lill, Maximilian Hecht, Anja Babinski, Marit Buchmeier, Vanessa Walton und Ann Wach unter der Leitung von André Studt.

Das Trio Pura Crema wurde im Jahr 2000 gegründet. Heinz Grobmeier (Blasinstrumente, Ethno-Instrumente), Peter Knoll (Saiteninstrumente, Ethno-Instrumente) und Frank Wendeberg (Perkussion, Ethno-Instrumente) spielen auf Alltagsgegenständen, bespielbaren Kunstobjekten und selbstgebauten Musikinstrumenten. Eine Besonderheit sind ihre Eigenbauten aus Glas, wie zum Beispiel Glasklarinette, Gurkenglasbongo und Glasdidgeridoo. Trio Pura Crema traten unter anderem bei den Europäischen Glasfestspielen im Bayerischen Wald 2001, 2003 und 2005 auf. Außerdem arbeiteten sie mit dem Rap-Poeten Count-Down-Charly und dem Tänzer und Choreografen Andreas Schlögl zusammen.

Christofer Varner, *1960 in Salt Lake City, lebt und arbeitet in München. An der Posaune wurde er u. a. von Jimmy Knepper und Bobby Burgess unterrichtet. Varner spielte in Bigbands und Jazz-Combos sowie in Orchestern, u. a. unter Dirigenten wie Sergiu Celibidache und Leonard Bernstein. Seit 1992 steht neue improvisierte Musik im Mittelpunkt seines Schaffens. Neben der Posaune spielt Varner auch Didgeridoo, Muschel und Dung Chen. Auf diesen Instrumenten entwickelte der Musiker ganz eigene Spieltechniken. Daneben experimentierte er auch ausgiebig mit Live-Elektronik, Samplern und Computern.

Johannes Volkmann, *1968 in München, lebt und arbeitet in Nürnberg. Volkmann absolvierte u. a. eine Figurentheaterausbildung am Kolleg Bochum und ein Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, das er mit dem Diplom für Kunst und öffentlicher Raum abschloss. Er ist Gründer des Papiertheaters Nürnberg und des Verlags Erlesene Bücher. Er erhielt den Theaterpreis im Iran, den Kulturförderpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Nürnberg, den IHK Kulturpreis, den Danner-Preis sowie den Bayerischen Kindertheaterpreis. Er stellte u. a. bereits im Libanon, in Jakarta und in Jerusalem aus. Sein aktuelles Projekt Unbezahlbar ist bislang in Deutschland, Palästina, Israel und Ecuador aufgeführt worden.

Frieder Weiss lebt und arbeitet in Nürnberg und Berlin. Er bezeichnet sich selbst als „engineer in the arts“ und ist Experte für interaktive Computerprogramme und Echtzeitsysteme, die er speziell für den Einsatz bei Installationen und Performances entwickelt, wie zum Beispiel die Programme EyeCon und Kalypso. Mit der Choreografin Amy Seiwert und deren Kompanie im'ij-re entwickelte er die Tanz-Performance White Noise, die während des San Francisco International Arts Festivals 2010 uraufgeführt wurde. Neben der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern realisiert Weiss auch eigene Projekte, unter anderem die interaktive Videoinstallation Blue Flow aus dem Jahr 2010 im phæno in Wolfsburg. Zur Durchführung von Veranstaltungen hat er das Künstlernetzwerk hypecycle.de gegründet, das auch bei Netztauglich mit DJ Babis Cloud und der Choreografin Emily Fernandez in Erscheinung tritt.

Mathias Wolf, *1952 in Lütjenburg, lebt und arbeitet in Satjendorf. Von 1973 bis 1983 studierte er Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Seit 1983 ist er freischaffend in den Bereichen Malerei, Skulptur, Kugelschreiberzeichnung und Installation tätig. Wolf entwirft große Innen- und Außeninstallationen, die in Deutschland und den USA realisiert wurden, u. a. in Hamburg, Chicago und Milwaukee.

Schimmy Yaw führt seit 2008 den Kampf zwischen Track und Song in die nächste Runde. Mit Sampler und Glockenspiel verhilft der Vokalist Dominik Wehren mal der einen, mal der anderen Seite zu einem kurzfristigen Übergewicht. Der ultimative Verräter von HipHop, Elektro, Noise und Songwriting wird gelegentlich von seinem Freund und musikalischen Wegbegleiter Benjamin Nossen an diversen Instrumenten unterstützt. Schwarzer Strahler alias Stephan Scheiderer rückt mit seinen Visuals alles ins rechte Licht. Bisherige Veröffentlichungen: Schimmy Yaw Debut (2009), Split EP: Die Feine Art Von Fertig Schimmy Yaw/Daantje & the golden Handwerk zum kostenlosen Download auf kommando-disko.de (2010) und Schimmy Yaw – This Boy Is All Twisted Up Inside (2011).

Die Gewinner des interdisziplinären Kunstwettbewerbs

Sounds of Muggenhof

René Rissland (D), Architekt, Designer, geboren in Borna, lebt und arbeitet in Nürnberg. Nach dem Architekturstudium erfolgte ein postgraduiertes Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Bereich Architektur und Stadtforschung (akademie c/o). 2006 gründete er mit Jürgen Lehmeier das Büro Eyland 07.

Jürgen Lehmeier (D), Architekt, Designer, geboren in Dillingen, lebt und arbeitet in Nürnberg. Nach dem Innenarchitekturstudium erfolgte ein postgraduiertes Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Bereich Architektur und Stadtforschung (akademie c/o). 2006 gründete er mit René Rissland das Büro Eyland 07.

Carsten Stabenow (D), Kurator, Künstler, studierte Kommunikationsdesign in Berlin. Er ist als freier Kurator und Produzent für Veranstaltungen im Bereich Neue Medien und Klangkunst tätig sowie Initiator und Gründer verschiedenster Initiativen und Plattformen in diesem Kontext (festival garage, medialab dock-berlin, Tuned City u. a.). Er realisiert als Mitglied von Staalplaat Soundsystem international eigene Projekte und Klanginstallationen.

Sam Auinger (A/D), Klangkünstler, geboren in Linz (Österreich), lebt und arbeitet in Berlin. Seit den frühen 1980er-Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Fragen der Komposition, der Computermusik, des Sounddesigns und der Psychoakustik. Seine Arbeiten werden international gezeigt. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise. 2010 war Auinger Stadtklangkünstler in Bonn. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er derzeit Gastprofessor für experimentelle Klanggestaltung im Masterstudiengang Soundstudies an der Universität der Künste Berlin.

John Grzinich (US/EST), Klangkünstler. Als Mixed-Media-Künstler arbeitet er seit den frühen 1990er-Jahren im Bereich Soundkomposition, Performance und Installation mit Schwerpunkt auf ortsspezifischen und akustischen Sound-Aktivitäten. Seine Workshop-Projekte, Performances und Installationen werden weltweit auf Festivals, in Galerien und Museen gezeigt. Grzinich ist Gründer und Projektleiter von MoKS – Zentrum für Kunst und soziale Praxis, internationale Künstlerresidenz und Projektraum im Südwesten Estlands.

Derek Holzer (US/D), Klangkünstler, mit einem Background in free radio, webstreaming und environmental recording. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit Klang aus unterschiedlichsten Perspektiven, mit Klanggeneration und Experimenten mit analogen Synthesizern und selbstgebauter Elektronik, softwarebasierten Prozessen (pure-data), fotoakustischen Experimenten, Fieldrecording-Techniken und akustischer Ökologie. Holzer ist Ko-Kurator von Tuned City.

Raviv Ganchrow (IL/NL), Architekt, Klangkünstler. Er studierte in New York Architektur und schloss mit dem Master of Music am Institut für Sonologie in Den Haag ab. Seit 2004 unterrichtet er in den Niederlanden in unterschiedlichen Positionen: an der Academie van Bouwkunst, Arnhem, das Graduierten-Programm an der Fontys Academy for Architecture, Tilburg, und an der Fakultät für Architektur an der Delft University of Technology sowie Sound and Space am Institute of Sonology, The Royal Conservatory, Den Haag. Ganchrow publiziert, hält Vorträge und präsentiert Klanginstallationen und Klangarbeiten im internationalen Kontext.

Kraftstoff

ESWEERWE – die Agentur zur Demokratisierung der Gestaltung des öffentlichen Raums.
ESWEERWE durchbricht den eingeschränkten Kreis der öffentlichen-Raum-Gestalter und öffnet ihn für alle interessierten Bürger. ESWEERWE lebt von selbstverantwortlichen Einzelpersonen, engagierten Gemeinden, Institutionen und Städten, die aktiv das eigene Umfeld gestalten wollen. Der Grundgedanke von ESWEERWE ist, dass jede Person, egal ob und welcher Gruppierung zugehörig, eine Veränderung des gestalteten öffentlichen Raums initiieren kann.

Ralph Walczyk, *1973 in Straubing, lebt und arbeitet in München. Nach der Ausbildung zum Grafikdesigner mit dem Abschluss als Junior Artdirector gründete er die Marketing- und Neue Medienagentur nbsp in Straubing. Anschließend studierte er Architektur an der Technischen Universität München mit Abschluss als Diplomingenieur. Er arbeitete als künstlerischer Mitarbeiter bei Prof. Dietmar Tanterl, Bildhauer in München, und übte lehrende und forschende Tätigkeit am Lehrstuhl für Baurealisierung und CAAD an der TU München aus. Seit 2003 ist er freiberuflich als Architekt und Stadtplaner tätig. Er ist Mitbegründer von ESWEERWE (2005), der Agentur zur Demokratisierung der Gestaltung des öffentlichen Raums. Seit 2007 ist er Mitglied in der Bayerischen Architektenkammer und seit 2008 eingetragener Stadtplaner in der Bayerischen Architektenkammer.

Silvia Wienefoet, *1975 in Gronau/Westf., lebt und arbeitet in München. Sie studierte an der Technischen Universität Dortmund Kunst und Germanistik und absolvierte anschließend ein Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster. Sie ist Mitbegründerin von ESWEERWE, der Agentur zur Demokratisierung der Gestaltung des öffentlichen Raums (2005). Sie stellte in Deutschland, Rumänien und Bulgarien aus und erhielt mehrere Preise, Stipendien und Förderungen.

Muggensteig

Martin Fürbringer, *1971 in Nürnberg, lebt und arbeitet in Nürnberg und La Couarde-sur-Mer (Frankreich). Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg Malerei und anschließend Kunst und öffentlicher Raum. Er ist Mitglied des Urban-Research-Institutes (Nürnberg). 2004 erhielt er den Debütantenpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Mit Philipp Moll hat er sich 2006 zu der Künstlergruppe Die Weltanschauungsbeauftragten zusammengeschlossen. Gemeinsam realisierten sie u. a. 2010 die Ausstellung Rausch in Nürnberg und 2009 wurden bei der Illustrative Berlin in der Kategorie Kunstbuch nominiert.

Philipp Moll, *1970, lebt und arbeitet in Nürnberg. Er studierte u. a. an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg – dort war er Meisterschüler bei Dieter Sayler – und an der Hochschule der Künste Budapest. 2004 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Höchstadt, 2005 die Debütantenförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Mit Martin Fürbringer hat er sich 2006 zu der Künstlergruppe Die Weltanschauungsbeauftragten zusammengeschlossen. Gemeinsam realisierten sie u. a. 2010 die Ausstellung Rausch in Nürnberg und 2009 wurden sie bei der Illustrative Berlin in der Kategorie Kunstbuch nominiert.

Peter Wendl, *1980 in Augsburg, lebt und arbeitet in Nürnberg. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg Malerei und anschließend Kunst und öffentlicher Raum. Außerdem studierte er an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe Medienkunst. Er ist Mitbegründer des Urban-Research-Institutes (Nürnberg) und lehrt derzeit an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg im Fachbereich Visuelle Kommunikation. Seit 2004 ist er Mitglied der forschungs-gruppe_f. Er erhielt 2005 ein Stipendium des Freistaats Bayern, außerdem die Debütantenförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst 2008. 2010 wurden seine Arbeiten u. a. im Rahmen der Ausstellung New German Art in der Deutschen Botschaft in London gezeigt.

Konsumregal

Werner Geim, *1956, lebt in Eckental und arbeitet als Landschaftsarchitekt in Nürnberg. Seine künstlerische Arbeit konzentriert sich neben dokumentarischer Fotografie auf Kunstaktionen im öffentlichen Raum. Die Auseinandersetzung und zeitweise Veränderung von Stadträumen und Landschaften steht im Mittelpunkt seiner Arbeit. Ziel ist es, verschüttete Potenziale der Orte zu wecken und als Anstöße für Veränderungen verfügbar zu machen.

Klaus Meinetsberger, *1955, geboren und aufgewachsen in Nürnberg. Nach dem Studium der Chemie, Mathematik und Informatik studierte er anschließend Architektur in Nürnberg und Kassel. Er lebt seit 20 Jahren in Erlangen und führt dort ein eigenes Architekturbüro. Bereits seit Ende der 1970er-Jahre befasst er sich mit dem Digitalen. Sein besonderes Interesse gilt dem Computereinsatz in Architektur und Kunst. Seine Schwerpunkte sind der Zufall als Element der Konzeption und die Erstellung von objekterzeugenden Objekten.

Michael Pfisterer, *1962, lebt und arbeitet in Nürnberg. Er ist Diplom-Ingenieur Architektur mit eigenem Büro. Dort entstehen seit Jahren Architekturvisualisierungen und Konzepte für den privaten und öffentlichen Raum. Er setzt auf eine Verknüpfung von Medien wie Film, Bild, computergenerierten Objekten und Ton und arbeitet dabei bevorzugt digital. Seine Kenntnisse vermittelt er an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Pfisterer ist bei BauLust e.V. aktiv, einer Initiative für Architektur und Öffentlichkeit in Nürnberg.

Gemeinsam bilden Werner Geim, Klaus Meinetsberger und Michael Pfisterer die Gruppe Geim.Meinetsberger.Pfisterer, die seit einigen Jahren temporäre Installationen und Objekte im öffentlichen Raum der Metropolregion Nürnberg realisiert.

8n Leben in Muggenhof

Heike Baranowsky ist seit 2008 Professorin für Freie Kunst in Nürnberg. Zuvor hat sie in Bergen (Norwegen) und Pasadena (USA) unterrichtet. Nach einem Kunststudium in München, Hamburg und Berlin absolvierte sie 1999 ihren Master of Arts am Royal College of Art in London. Seit 1995 wurden ihre Arbeiten in zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, u. a. in Berlin (Galerie Barbara Weiss), in der Serpentine Gallery, London,im Museo Tamayo ArteContemporáneo, Mexico City, im Palais de Tokyo, Paris, und im Museum of Modern Art, New York.

Ursula Rogg hat Freie Kunst und Kunstpädagogik studiert und ist als Künstlerin, Autorin und Studienrätin für Kunst und Darstellendes Spiel tätig. Nach ihrem Abschluss am Goldsmith’s College in London arbeitete sie als freie Fotografin und Künstlerin. Neben einer internationalen Ausstellungspraxis schrieb und fotografierte sie sowohl für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften als auch für die Performance-Gruppe Dorothy Vallens. Derzeit ist sie neben ihrer Unterrichtstätigkeit mit der Leitung der KontextSchule, einem Forschungsprojekt mit LehrerInnen und KünstlerInnen an der Universität der Künste, Berlin, betraut.

Beteiligte Studierende der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg:
Bele Albrecht, *1983 in München | Shuang Chen, *1988 in Jiangxi (China) | Franziska Ipfelkofer, *1989 in Kelheim | Lena Mayer, *1988 in Nürnberg | Cristina Moreno Garcia, *1985 in Zaragoza (Spanien) | Tomasz Skibicki, *1991 in Nürnberg | Marianne Vordermayr, *1981 in Dießen am Ammersee | Bing Chuan Wu, *1985 in Wei Hui (China)

mehrwertzone.net
Die Kultur- und Kreativplattform der Region Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach

Die Kultur- und Kreativwirtschaft des Städtegroßraums geht mit mehrwertzone.net ins Netz: Auf der Internetplattform finden sich künftig alle relevanten Informationen für die Kultur- und Kreativschaffenden der Region an einem Ort – von der regionalen Jobbörse über Angebote zur Kultur- und Wirtschaftsförderung bis hin zu aktuellen Ausschreibungen, Veranstaltungen und interessanten News aus der Szene. mehrwertzone.net bietet den Kreativen des Großraums eine Plattform, lässt wirkungsvolle Netzwerke entstehen und will sich als interaktives Kommunikationsforum zum Austausch von Ideen etablieren. So wird die regionale Kultur- und Kreativlandschaft für alle unübersehbar anstatt unüberschaubar.

Am Samstag, 9. April, findet im KunstKulturQuartier in Nürnberg ab 22 Uhr die Party Netztauglich zur offiziellen Präsentation von mehrwertzone.net statt.

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